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D2: Auswärtsspiel NNW98 – Nordberliner SC
D2: Auswärtsspiel NNW98 – Nordberliner SC 2:19 (1:10)
Heute war wieder ein angesetzter Schiedsrichter zugegen, der die Partie sicher und gut leitete. Beide Teams machten es ihm mit ihrer ausgesprochenen Fairness leicht; auch hier wieder ein Lob und Dank an den Gegner, der sich trotz des klaren Ergebnisses sehr fair verhielt.
Zum Spiel: Schon in der ersten Minute sahen die Zuschauer einen Pfostentreffer der Nordberliner. Der herausgeschlagene Ball wurde abgefangen, erneut gegen das Aluminium –diesmal die Latte- geschossen und mit dem anschließenden Kopfball zur Führung ins Tor befördert. Zwei Minuten später ließ der Torwart einen scharf geschossenen Ball prallen und wieder wurde erfolgreich abgestaubt. In der sechsten Minute kam ein schöner Freistoß vor das Tor der Weddinger, der vom linken Mittelfeldspieler gegen den Pfosten geköpft wurde. Erneut stand ein gelber allein vor dem Tor und verwandelte souverän. Die sichere Führung ließ die Abwehr in der achten Minute ein wenig sorglos werden, so dass NNW zum 1:3 Anschlusstreffer kam. Aber auch dieses Gegentor hatte keinerlei Auswirkungen auf die Spiel- und Torfreude der Reinickendorfer Jungs. Nur vier Minuten später sahen die Zuschauer einen perfekt getimten Pass in die Spitze, der vom aufrückenden Mittelfeldspieler technisch anspruchsvoll in den Dreiangel gechipped wurde. Die darauffolgende Minute sah zwei Tore der Jungs vom Elchdamm. Erst wurde erneut ein Abpraller souverän verwertet und anschließend wurde derselbe Spieler vor dem Torwart frei gespielt. Mittlerweile stand es 6:1 für den NOBSC. Nun folgte in der 18. Minute der Auftritt des Rechtsverteidigers, der eine feine Flanke von links, die der Torwart erneut nicht sicher aufnehmen konnte, einschoss. Wiederum eine Minute später gab es einen Freistoß von der Mittellinie. Die Zuschauer wunderten sich, weshalb der kleinste Nordberliner sich nicht vor dem Torwart postierte, da er doch kein Kopfballtor schießen könne. Er belehrte uns eines besseren, indem er mit dem Hinterkopf Maß nahm und das 8:1 erzielte. Nun dauerte es sechs Minuten bis der rechte Verteidiger einen hohen Ball über den zu weit vor dem Tor postierten Keeper in den Dreiangel schlug. Zum Abschluss dieser ersten Hälfte sahen wir noch einmal eine schöne Kombination, die vom Linksaußen überlegt ins Eck abgeschlossen wurde.
Somit war der Halbzeitstand von 10:1 erreicht.
Auch im zweiten Abschnitt dauerte es nur eine Minute bis der Linksaußen nach einem feinen Pass des linken Verteidigers erneut traf. Dem ließ nur eine Minute später der linke Mittelfeldspieler einen überlegten Schuss ins Eck zum 12:1 folgen. Der dreizehnte Treffer fiel nach einem klugen Pass des Rechtsverteidigers auf den Linksaußen, der diesmal den Torwart mit einem Ball ins kurze Eck „verlud“. Nur wenige Sekunden nach diesem Tor, trafen die Nordberliner im Nachschuss im Anschluss an einen Eckball. Nun durften die Weddinger eine Nachlässigkeit der Nordberliner Hintermannschaft zum zweiten Treffer ausnutzen. In der zehnten Minuten des zweiten Abschnitts waren die gelben wieder dran; diesmal schlug erneut ein Kopfball im Anschluss an einen Freistoß von der Mittellinie im Gehäuse der Jungs von der Behmstrasse ein. Zwei Minuten später führte ein strammer Schuss des Rechtsverteidigers zum 16:2 Zwischenstand. Nun dauerte es neun Minuten und mehrere Aluminiumtreffer, ehe der Ball wieder ins Gehäuse wollte. Einen feinen Pass des Mittelfeldmotors auf den linken Mittelfeldspieler vollendete dieser souverän. Drei Minuten später drückte der Rechtsaußen eine Ecke über die gegnerische Torlinie und beendet wurde das Torfestival mit einem schönen Schuss des Linksaußen nach einem Abwehrfehler der Hausherren.
Fazit: Obwohl die Hausherren den Platz in der kleinstmöglichen Größe bemessen hatten, um sich massiv vor dem eigenen Tor zu versammeln, konnten die Nordberliner Jungs ein Torfestival feiern. Dies lag an zwei Dingen die zeigen, dass die Mannschaft sich auf einem guten Weg befindet. Zum Einen wurde viel über die Außenpositionen gespielt und zum Anderen wurde nicht mit Fernschüssen gegeizt. Beides probate Mittel, um einen mit einer massierten Deckung agierenden Gegner auseinander zu spielen. Allerdings sollte dieser Kantersieg nicht überbewertet werden, denn in der nächsten Woche geht es mit Türkiyemspor gegen einen voraussichtlich deutlich spielstärkeren Gegner.
Es spielten: Tim, Sandro, Jakob, Mason, Pauli, Lukas, Fabian, Felix, Norick, Raphael
(FK)