Spieinformationen
Nordberliner SC 1.Herren vs. SV Empor

Teammanager Stelzer kauft den Sieg ein!

Nach dem hart umkämpften Punkt beim BSV Al-Dersimspor am ersten Spieltag stand traditional am Mittwoch bereits das zweite Saisonspiel auf dem Plan. Wer den Eindruck hatte, dass die Personaldecke am ersten Spieltag bereits dünn gesät ist, durfte nicht auf den Kader schauen, den das Trainerteam am Mittwochabend begrüßen durfte. Mit Jonas Göhler und Ricky Schneider fielen zwei weitere Spieler aus der 11. Elf des ersten Spieltages aus. So griff das Funktionsteam zu ungewöhnlichen Mitteln und berief sogar Müller in den Kader, der einmal beim Training war und zuvor 8 Wochen auf Grund von Verletzungen und Masterarbeit sich kaum vom Stuhl bewegt hat. In dieser Trainingseinheit scheint dieser aber derartig überzeugt zu haben, dass den Trainern die Entscheidung nicht schwerfiel, diesen mit auf die Bank zu nehmen.
Auch Empor startete am Wochenende mit einem Unentschieden, sodass man erwarten konnte, dass auch diese alles tun werden, um ihren ersten Dreier einzufahren.

Beide Teams starteten jedoch zurückhaltend. Ein vorsichtiges Abtasten ereignete sich vor den Augen der Zuschauer. Torchancen waren Mangelware, das Spiel fand hauptsächlich im Mittelfeld statt. Empor näherte sich mit zwei ungefährlichen Torschüssen dem Nordberliner Gehäuse an, doch beförderte die Bälle weit neben das Tor. So sah es bis 10 Minuten vor Halbzeit danach aus, dass Spiel ohne Highlights in die Kabine geht bis Atdere einen Ball in die Spitze stolperte nach einem Paul Abschlag. Dieser Ball fand genau den Laufweg von Stahlberg, der eigentlich vor Mücken flüchtete, und so im 1vs1 auf den gegnerischen Torwart zulief. Der Torwart legte sich quer vor Stahlberg, doch dieser konnte gerade so mit größter Mühe diesen umkurven und locker zum 1:0 einschieben. Ein Treffer, der definitiv in der Luft lag und sich auf Grund des druckvollen Spiels angedeutet hat. Doch Empor wollte dieses Ergebnis vor der Pause nicht so stehen lassen. Ein gefährlicher Freistoß konnte der Nordberliner SC nicht klären, so musste Paul in letzter Sekunde eingreifen und rettete die knappe Führung in die Halbzeit.

Auch im zweiten Spielabschnitt verzeichneten die Gäste den ersten Torschuss. Der Versuch aus 20 Metern flog aber weit über das Tor. Gefährlicher wurde es auf der anderen Seite. Die Gästeabwehr legte den Ball in Stahlbergs Füße, sodass sich dieser in einer erneuten 1vs1 Szene befand. Dieses Mal scheiterte er aber am Schlussmann. Insgesamt machte der SV aber einen besseren Eindruck als im ersten Durchgang. Kombinationen wurden konzentrierter durchgespielt, so auch ein guter Angriff über deren rechte Seite, der mit einem scharfen Pass in die Mitte fortfuhr. Dem Nordberliner SC gelang es nicht den Ball zu stoppen, sodass er bei dem gegnerischen Stürmer landete. Dieser war jedoch dermaßen nervös, dass er das Leder freistehend aus 7 Metern über das Tor beförderte. Besser machte es ein weiterer Neuzugang – Klotsche. Ein langer Ball von Zimmet in die Spitze auf Stahlberg versuchte dieser mit einem Rechtsschuss im Tor unterzubringen, spielte dabei jedoch einen Pass auf Klotsche, der nicht lange fackelte und das Leder in die Maschen donnerte, die 2:0 Führung. Doch auch dieser hat damit sein Pulver verschossen. Kurz darauf scheiterte auch dieser im 1vs1 am gegnerischen Torwart und verpasste damit die Chance den Gegner zu beerdigen. Denn in der Folge drehte Empor auf und setzte die Hausherren in ihrer eigenen Hälfte fest. Erst entschärfte Paul eine Verlängerung nach einem Freistoß auf den ersten Pfosten, dann parierte er einen Schuss aus spitzem Winkel, nachdem der Nobsc den Ball nicht aus der Gefahrenzone befördern konnte. Der Druck wurde so groß, dass die Sicherungen bei dem jungchen Zimmet durchbrannten und er einen Elfmeter verursachte, der zum Anschlusstreffer für die Gäste sorgte. Diese hielten den Druck weiterhin aufrecht, einzig Basti Paul sorgte mit seinen Abschlägen für Entlastung. Mr. 100 % Sascha „Kamara“ Stahlberg konnte jedoch erneut 2x eine 1vs1 Situation nicht für sich nutzen und ließ somit seine Mitspieler weiter zittern. Doch auf Basti Paul war an diesem Tag verlass. Einen weiteren gefährlichen Nachschuss konnte dieser souverän entschärfen und hielt somit die Führung des Nobscs fest. So verronnen die Sekunden und Minuten, der SV Empor warf nochmal alles in die Waagschale, um doch noch einen Punkt mitnehmen zu können. Doch der eingewechselte Rogoli beendete alle Träume der Gäste. Nach einem Fehler im Aufbauspiel fing der Nordberliner SC den Ball ab und beförderte ihn postwendend in die Spitze zu Stahlberg. Dieser lief erneut alleine auf den gegnerischen Torwart zu, dieses Mal jedoch gefolgt von Rogoli. Da sich Stahlberg nach seinen vergebenen Chancen unsicher fühlte, legte er, um auf nur mal sicher zu gehen und die Verantwortung dem jungen Rogoli zu übertragen, quer. Dieser blieb eiskalt und bestätigte das Vertrauen, dass das Trainerteam und allen voran Stahlberg in ihn setzten. Ein Tor, dass nicht jeder gemacht hätte, führte zum entscheidenden 3:1, womit das Spiel auch sein Ende fand.

 

Ein hart umkämpfter aber sicherlich verdienter Sieg des Nordberliner SCs, der bis auf 20 Minuten in der zweiten Halbzeit das Spiel dominierte. Zugegebenermaßen machte der Gegner auch nicht den entschlossensten Eindruck. Doch ein großes Lob an die Truppe, die trotz erneuter Ausfälle, eine ansehnliche Leistung bot. Erstaunlicherweise haben an diesem Spieltag nur Neuzugänge getroffen. Da sieht man einmal wieder das goldene Händchen des Martin Stelzers bei seinen Transferaktivitäten. Wo andere Vereine mit viel Geld schlechte Spieler kaufen, überzeugt Stelzer mit Charme, Witz, Charisma und Weisheiten fürs Leben, was dazu führt, dass solche Topspieler den Weg an den Elchdamm finden und die Mannschaft zum Sieg führen!

Am kommenden Sonntag folgt mit dem SD Croatia eine ungleich schwerere Aufgabe. Der Tabellenführer ist bisher noch Gegentor los, sodass die Chancenverwertung beim Nordberliner SC bis dahin gesteigert werden muss. Doch, dass diese Truppe immer für Überraschungen gut ist, durften in den vergangenen Spielzeiten schon einige Gegner zu spüren bekommen. Mit einer konzentrierten Leistung sollte somit mindestens ein Punkt rausspringen im Friedrich-Ebert-Stadion um 14.30Uhr am 20.08.2017.

MfG

M4RyO

Paul-Atdere,Groß,Wisniewski,Zimmet-von der Aue(C),Elbe-Özdemir(Rogoli),Klotsche(Kramer),Cakir(Burow)-Stahlberg

 

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Torwart 25 Sebastian Paul
Abwehr 21 Emre Atdere
Abwehr 3 Tim Groß
Abwehr 7 Niko Wisniewski
Abwehr 13 Sebastian Zimmet
Mittelfeld 8 Frans von der Aue
Mittelfeld 17 Milan Elbe
Mittelfeld 16 Kaan Özdemir
Mittelfeld 20 Mathias Klotsche
Mittelfeld 11 Enes Cakir
Stürmer 9 Sascha Stahlberg
Minute Raus Rein
66 Enes Cakir Benjamin Burrow
68 Kaan Özdemir Giovanni Rogoli
85 Mathias Klotsche Paul Kramer
Bilder zum Spiel
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Elchdamm 171, 13503 Berlin