Spieinformationen
SD Croatia 2 (2) : (0) 1 Nordberliner SC 1.Herren

Ein Großer Kampf wird nicht belohnt!

Am 3. Spieltag trafen die bis dato unbesiegten Nordberliner auf einen der Aufstiegsfavoriten, die Mannschaft des SD Croatia um ex Nordberliner Herzog. Trotz ähnlicher Punktausbeute gingen die Croaten als Favorit in diese Partie. In den bisherigen zwei Partien feierte der Favorit zwei Siege mit einer Torausbeute von 9:0. Mit einer erneut dünn besetzten Personaldecke reisten die Mannen des Nordberliners an, im Hinterkopf noch die letzten glücklosen Auftritte im Friedrich-Ebert-Stadion. Live bei Facebook zu beobachten – durch www.spreekick.tv bereitgestellt- bot sich den Zuschauern an den Endgeräten, sowie auf dem Platz eine interessante Partie.

Bereits kurz nach Anpfiff besaß der Gastgeber die Möglichkeit die Partie früh in die vorhergesehene Bahn zu lenken. Nach einem Angriff über die rechte Seite folgte ein kluger Querpass in die Mitte, denn der Topstürmer der Liga jedoch freistehend aus 5 Metern am Tor vorbei beförderte. Dieser Weg sollte in den Augen der heimischen Fans auch die nächsten Minuten eingeschlagen werden. Doch trotz der spielerischen Überlegenheit gelang kein zählbarer Erfolg, da sich die Nordberliner Defensivarbeit nach diesem Schockmoment verbesserte und Croatia vom eigenen Tor fernhielt. So konnte der Nordberliner auch seine erste Chance durch Stahlberg verzeichnen, der mit seinem fulminanten Rechtsschuss am gegnerischen Torwart scheiterte. Genau in dieser Erholungsphase der Gäste setzten die Hausherren den nächsten unglaublich gefährlichen Angriff. Nach einem Eckball gelang der Ball erneut zum Eckenschützen, der den Ball wieder zurückbeförderte. Dessen Ball landete jedoch mit einiger Wucht an der Latte und prallte von da aus zurück ins Feld. Auch dieser Ball landete beim SD, der fällige Nachschuss landete jedoch knapp neben dem Tor. So überstand der NOBSC die erste Drangphase der Hausherren und ließ in der Folge nichts Weiteres zu, außer einen ungefährlichen Distanzschuss, da die Defensive auch an diesem Tag wieder stabil stand. Gegenläufig zu diesen Ereignissen fiel urplötzlich und aus dem nichts, doch die Führung für die Hausherren. Ein Freistoß an der Außenlinie auf 16er Höhe wurde in den Strafraum geschlagen. Dieser Schlag wurde länger und länger, sodass er an die Unterkante der Latte flog und somit ins Tor von Jungspund und Neuzugang Fischer, der Paul in diesem Spiel ersetzte. Wer nun glaubte, dass der Drops gelutscht sein, sah sich getäuscht, denn der Nobsc spielte auch weiterhin ihr Spiel und kam nach einem Herzog Ballverlust zur ersten richtigen Chance, die Özdemir über Umwege knapp neben das Tor beförderte.
Als bereits alle mit dem Halbzeitpfiff rechneten, wurde den Nordberlinern die einzige Unkonzentriertheit zum Verhängnis. Nach einem Abschlag des gegnerischen Torwarts landete dessen Ball im gegnerischen Strafraum. Die Defensive plus Torwart konnte sich nicht einige, wer den Ball aus dem 16er drischt, sodass ein Croatiaspieler der Nutznießer dieser Unstimmigkeit war, zwischen die Spieler sprintete und als erster Spieler den Ball mit dem Kopf über den Torwart ins Netz beförderte. Dieser 2:0 Rückstand bedeutet gleichzeitig der Halbzeitstand.

Auch im zweiten Spielabschnitt drängten die Hausherren auf das schnelle Tor, um die Nordberliner endgültig zu beerdigen. Doch eine Flanke von der rechten Seite auf den zweiten Pfosten mit anschließendem Pfostenschuss blieb wie bereits im ersten Spielabschnitt ohne Konsequenzen. In der Folge wurde auch der Nordberliner besser und erspielte sich einige Torchancen. Von der Aue und Stahlberg versuchten ihr Glück mit ungefährlichen Fernschüssen, ehe Elbe um ein Haar den Ausgleich herbeigeführt hätte. Einen Flankenball aus dem Halbfeld fälscht ein Croatiaspieler so unglücklich ab, dass der Ball auf dem Boden gegen die Latte tippt, jedoch über diese rüber. Von der Aue wollte es dennoch wissen, ein Zirkelball landete trotzdem nur neben dem Gehäuse. Trotz der Unterlegenen Chancenverteilung war Croatia auch weiterhin die dominantere Mannschaft, die in Form ihres Starspielers auch weiter erhöhen hätten können. Denn langen Ball in die Spitze konnte er jedoch per Heber nicht an Fischer vorbeibringen. Mittlerweile mit einem starken Chancenübergewicht hätte von der Aue nach einem Eckball den Rückstand verkürzen können, dessen Ball wurde aber sensationell aus kürzester Distanz vom Schlussmann der Gastgeber von der Linie gekratzt. Auch weiterhin konnten die Gäste die gefährlicheren Torchancen verzeichnen doch weder Klotsche per Fernschuss, noch Özdemir via Kopf nach einer Stahlbergflanke konnten das Ergebnis positiver gestalten. Croatia auch weiterhin mit mehr Ballbesitzt, aber wenig zwingenden Aktionen. Durch Standards und dessen zweite Bälle strahlten diese noch am meisten Gefahr aus. Doch der Nordberliner kam in den letzten Minuten der Partie immer stärker auf. Elbe scheiterte nach einem Abpraller noch am gegnerischen Torwart, ehe Stahlberg für den fälligen Anschlusstreffer sorgte. Vermutlich für eine Punkteteilung zu spät, oder doch nicht? Neuzugang Klotsche hätte in der letzten Aktion des Spiels zum Held werden können, brachte den Ball aber nur mit letzter Kraft und nicht viel Druck aufs Tor, sodass der ohne Probleme vom Schlussmann aufgenommen werden konnte und das Spiel endete.

 

Eine riesen Partie, die die Nordberliner Jungen an diesem dritten Spieltag ablieferten. Leider war der Fußballgott an diesem Tag kein Reinickendorfer, denn mit etwas Glück wäre eine Punkteteilung mehr als möglich gewesen. So steht man trotz eines guten Spiels mit leeren Händen da. Bei dieser Leistung muss sich jedoch keiner verstecken. Mut und Hoffnung sollte nun in jedem aufgekommen sein die nächsten Wochen genauso anzugehen und erfolgreich diese Saison zu bestreiten. So brauch sich diese Mannschaft vor keinem Gegner zu verstecken, wenn man sieht, wie sie sich gegen diesen Aufstiegskandidaten geschlagen haben.

Nächste Woche steigt das Spiel gegen den selbsternannten Aufstiegsaspiranten Hellas Nordwest am Elchdamm, der bisher erst einen Punkt auf dem Konto zustehen hat und sich den Saisonstart anders vorgestellt hat. So muss am Elchdamm erneut gekämpft werden, um diesen Gegner weiterhin zu zeigen, was es heißt, Berlinliga zu spielen. Anpfiff ist wie immer sonntags 12:30Uhr (27.08.2017).

Da ich die nächsten zwei Wochen meinen wohlverdienten Urlaub antreten werde, werden die Leser der Spielberichte ein ganz besonderes Schmankerl erleben dürfen. Die Legende himself Niko Wisniewski hat sich auf die Niederungen der Erde herabgelassen und wird mich vertreten und den Lesern mit seinen geistigen Ergüssen verzücken.
Ich werde ab dem Spiel gegen Eintracht Mahlsdorf wieder die Feder schwingen. Am 3.9. folgt noch das Pokalspiel auf dem Elchdamm gegen den Kreisliga A Verein BSV Victoria Friedrichshain. Bis Dahin und bleibt Gesund.

MfG

M4RyO

 

Fischer-Atdere,Wisniewski(Burow),Groß,Zimmet-Elbe,v.d.Aue(C)-Özdemir(Rogoli),Klotsche,Cakir(Fechner)-Stahlberg

 

 

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Torwart 1 Niko Fischer
Abwehr 21 Emre Atdere
Abwehr 7 Niko Wisniewski
Abwehr 3 Tim Groß
Abwehr 13 Sebastian Zimmet
Mittelfeld 17 Milan Elbe
Mittelfeld 8 Frans von der Aue
Mittelfeld 16 Kaan Özdemir
Mittelfeld 20 Mathias Klotsche
Mittelfeld 11 Enes Cakir
Stürmer 9 Sascha Stahlberg
Minute Raus Rein
46 Enes Cakir Lukas Fechner
84 Kaan Özdemir Giovanni Rogoli
90 Niko Wisniewski Benjamin Burrow
Bilder zum Spiel
Keine Bilder vom Spiel vorhanden

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