Spieinformationen
Füchse Berlin Reinickendorf 2 (1) : (0) 0 Nordberliner SC 1.Herren

Der nächste Tiefschlag für den Nordberliner SC!

 

Am 7. Spieltag führte der Weg der Nordberliner an den Wackerweg zur neuen Stätte der Reinickendorfer Füchse. Als großes Fußballfest gedacht, sollte am ungewohnten Freitagabend der Wackerweg eingeweiht werden. Angerichtet als Fußballfest, sahen die angereisten Fans eher einen müden Kick, in dem erst mit zunehmender Spieldauer so etwas wie Derbystimmung aufkam.

Vor allem die erste Halbzeit bot wenig Ansehnliches. Anstatt schönen Spielzügen oder eisernem Kampf, waren lange Bälle mit Kopfballstafetten an der Tagesordnung. So dauerte es knapp eine halbe Stunde bis die erste gefährliche Torchance zu Stande kam. Nach einer Flanke von der linken Seite tauchte ein Füchsespieler frei vor Paul auf, der den Ball noch zur Ecke lenken konnte. Diese führte ebenfalls zu einer großen Torchance, doch der Spieler der angreifenden Mannschaft traf freistehend den Ball nicht, sodass diese verpuffte. Als alle bereits mit dem Pausenpfiff rechneten, startet Füchse über die rechte Seite ihren letzten Angriff. Der Ball wurde in die Mitte befördert, wo der freistehende Stürmer im Fallen den Ball aufs Tor bringt. Paul berührte noch den Ball, doch konnte diesen nicht mehr abwehren, sodass die Hausherren zum psychologisch günstigem Zeitpunkt die Führung erzielten.

Nach der schwachen ersten Halbzeit schien sich der Nordberliner SC für den zweiten Abschnitt etwas vorgenommen zu haben. Zumindest konnte man bereits zu Beginn Torchancen verzeichnen. Sowohl von der Aue mit einem Kopfball, als auch Stahlberg mit einem Fernschuss strahlten Gefahr aus. Doch auch Füchse verzeichnete mehr Chancen. Nach einer guten Flanke in den Strafraum schloss der heraneilende Stürmer direkt ab. Paul klärte diesen Schuss jedoch mit einer Glanzparade und kratzte den Ball aus dem Winkel zur Ecke. Diese wurde nach Ausführung per Kopf knapp über Pauls Kasten befördert. Kurz darauf konnte jedoch selbst Paul nicht mehr einschreiten. Nach einem schnellen Angriff durch die Mitte mit Pass in die Spitze setzte sich der Heimstürmer gegen die Hintermannschaft durch und erhöhte das Ergebnis auf 2:0. Dieses Tor schien jedoch einen Ruck durch die Nordberliner Mannschaft zu bewirken. Nun aggressiver und früher pressend übernahmen sie das Spielgeschehen. Erst scheiterte wiederum von der Aue nach einer Zimmetflanke per Kopfball, dann Stahlberg nach einem Konter alleinstehend vor dem gegnerischen Torwart. Besser machte es der eingewechselte Schneider. Nach Abschlag Pauls setzte sich dieser durch, spitzelte den Ball am gegnerischen Torwart vorbei und erzielte den Anschlusstreffer. Mit zunehmender Spieldauer öffnete der Gast immer weiter ihre Hinterreihe, sodass schnelle Gegenangriffe nicht verwunderlich waren. Kurioses ereignete sich dann auf Seiten der Füchse vor dem Nordberliner Tor. 2x in identischen Situationen standen 3-5 Füchse Spieler 5Meter frei vor dem gegnerischen Tor und brachten in mehreren Slapstickeinlagen das Runde nicht ins Eckige. Da war es schwerer den Ball nicht ins Tor zu befördern, als es zu tun und für die Vorentscheidung zu sorgen. So ließen die Füchse die Gäste am Leben, die in den letzten Minuten alles nach vorne warfen. Doch die Sekunden verrannen, die Bemühungen waren vergebens und das Spiel endete mit 2:1 für die Hausherren.

 

Leider konnte man sich erneut keine drei Punkte sichern. Doch die Moral stimmte. Im zweiten Spielabschnitt setzte die Tugend des Kämpfens bei den Nordberlinern wieder ein, auf der sich aufbauen lässt. Das Gute ist, dass nach dem Spiel auch immer wieder vor dem Spiel ist und endlich der verdiente Dreier eingefahren werden kann gegen den starken Aufsteiger von Sparta Lichtenberg. 12:30 Uhr am Sonntag, den 01.10., auf dem Elchdamm. Schlimmer als die Niederlage wiegt aber der Verlust von Emre Atdere, der sich nach einer unfairen Aktion des Gegners das Kreuzband gerissen hat. Auf diesem Wege alles Gute und eine schnelle Genesung.

MfG

M4RyO

Paul-Atdere(Kramer),Groß,Wisniewski,Papke(Schneider),Zimmet-Klotsche(Göhler),Fechner,von der Aue(C),Cakir-Stahlberg

 

 

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Torwart 25 Sebastian Paul
Abwehr 21 Emre Atdere
Abwehr 3 Tim Groß
Abwehr 7 Niko Wisniewski
Abwehr 18 Marcel Papke
Abwehr 13 Sebastian Zimmet
Mittelfeld 20 Mathias Klotsche
Mittelfeld 8 Frans von der Aue
Mittelfeld 10 Lukas Fechner
Mittelfeld 11 Enes Cakir
Stürmer 9 Sascha Stahlberg
Minute Raus Rein
46 Mathias Klotsche Jonas Göhler
60 Marcel Papke Ricky Schneider
88 Emre Atdere Paul Kramer
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