Spieinformationen
TUS Makkabi 4 (2) : (1) 1 Nordberliner SC 1.Herren

Anfangsoffensive wird nicht belohnt!

 

Der nächste Spieltag in der Berlin-Liga stand am 22.10.2017 auf dem Programm. Die überraschend starke Mannschaft des TuS Makkabi empfing dabei die Truppe des Nordberliner SCs, die dringend mal wieder ein Erfolgserlebnis benötigen nach dem wichtigen Punktgewinn aus der Vorwoche. Die Zeichen dafür standen jedoch nicht günstig. Wisniewski fiel weiterhin mit Männergrippe aus, Groß war zu Brexitgesprächen in London und Cakir ist in den letzten Wochen so viel gerannt, dass der Körper nicht mehr mitspielen wollte. Trotz dessen brachten Kreisel und Köhn eine schlagfertige Truppe aufs Spielfeld, die von Anfang an beweisen wollte, dass mit ihr zu rechnen sei. Dass das Schiedsrichtergespann den Gästen nicht wohlgesonnen war, konnte man in diesem Augenblick noch nicht erahnen, denn..

 

...anders als in den letzten Spielen engagierte sich die Mannschaft des Nobscs von Beginn an und hatte bereits kurz nach Anpfiff die erste gute Gelegenheit. Stahlberg setze sich auf der linken Seite durch, spielte einen klugen Pass in den Rückraum, den der nachgerückte Burow mit einem Schuss über das Tor beförderte. Aufgeweckt von dieser ersten guten Gelegenheit lief auch der nächste Angriff über Stahlberg. Dieser erlief einen langen Abschlag von Paul und flankte mit dem schwächeren rechten Fuß Maß genau auf Fechner, der versuchte den Ball gegen die Laufrichtung des Schlussmanns zu platzieren, brachte aber nur eine leichte Rückgabe zu Stande. Nordberlin dominierte in den Anfangsminuten das Spiel, doch in solch einer Situation kommt es einfach, wie es kommen musste. Mit der ersten Aktion im Angriff der Hausherren über deren linke Seite mit anschließender Flanke in den Strafraum, vollendete ein Makkabispieler in der Mitte per Kopf zum 1:0. Von diesem Rückschlag erholt sich der Nobsc nicht so schnell. Paul konnte nach einem Pass in die Tiefe noch in letzter Sekunde retten bevor nach einem kurz ausgeführten Eckball das 2:0 fiel. Torhüter Paul wurde in dieser Situation sogar noch angeschossen, aber so, dass der Ball ins Tor flog. Mit einem Freistoß hätten die Gastgeber noch weiter erhöhen können, der Schuss wurde aber über die Latte befördert. Erst mit der Umstellung der Nordberliner auf 2 Stürmer und der Hereinnahme von Tös kehrte wieder etwas Ruhe ein, sodass sich beide Mannschaften belauerten. Dieser Tös war es auch, der die Mannschaft der Gäste kurz vor der Halbzeit nochmals auf 2:1 heranbrachte. Ein Ballgewinn auf der linken Seite durch Klotsche mit anschließendem Querpass nutzte Tös, indem er den Ball unbedrängt am Torwart vorbeischieben konnte, profitierte aber gleichzeitig auch vom Wegrutschen des Gegenspielers. Trotz einer guten Schlussphase, blieb es bei diesem Halbzeitstand.

Der zweite Spielabschnitt gestaltete sich ebenfalls offen. Der erste Angriff gehörte den Gastgebern nach einem Freistoß, der quer durch den Strafraum segelte und am zweiten Pfosten seinen Abnehmer fand. Der Ball wurde per Kopf aber über das Tor befördert. Auch die Nordberliner besaßen ihrerseits im Gegensatz zu den vorherigen Spielen einige Schmankerln. Klotsche mit einem abgefälschten Schuss, Stahlberg mit einem Kopfball nach einer Tös Flanke verbuchten dabei gute Chancen. Doch wieder konnten die Hausherren eine Unachtsamkeit der Gäste nutzen als ein Spieler nach einem Querpass auf deren linke Seite vollkommen frei durchrennen konnte, frei vor Paul auftauchte und überlegt ins kurze Eck schieben konnte. Dabei folgte auch dieses Mal der Doppelschlag. Bei einem Angriff über die rechte Seite wurde ein kluger Rückpass gespielt, dessen Schuss Paul im ersten Versuch noch glücklich halten konnte, der Nachschuss aber im Tor zappelte. Zu Gute musste man den Gästen halten, dass sie sich nicht aufgegeben haben und trotz dessen sich weitere Torchancen erarbeiteten. Stahlberg per Freistoß und der eingewechselte Rogoli versuchten ebenfalls ihr Glück. Dieses Anrennen verursachte natürlich Räume, die der Gastgeber nutzen konnte. Nach einem Ballverlust war jedoch Paul in letzter Sekunde zur Stelle und klärte zur Ecke. Beide Seiten verzeichneten in der Folge noch weitere Torchancen, die jedoch zu keiner Ergebnisveränderung mehr führten, sodass das Spiel mit diesem 4:1 endete.

 

Ein Spiel, dass spielerisch besser war als alles, was die Mannschaft in den letzten Wochen angeboten hat, wurde abermals nicht vergoldet. Doch auf diese Leistung lässt sich aufbauen. Mit konzentrierter Arbeit und einer besseren Chancenverwertung ist der Dreier nur eine Frage der Zeit. Positiv scheint die Rückkehr der drei oben genannten Stützen für das Spiel gegen Stern 1900 am kommenden Wochenende am Elchdamm um 12:30 Uhr am 29.10.2017. Leider mussten wir auch in diesem Spiel einen erneuten Verlust hinnehmen in Form von Elbe, der vermutlich der Mannschaft mit einem Sehnenriss im Finger die nächsten Wochen nicht zur Verfügung stehen wird. Gute Besserung auf diesem Wege!

 

MfG

M4RyO

Paul-Özdemir,von der Aue(C),Papke,Zimmet-Klotsche(Rogoli),Fechner,Burow,Elbe(Tös)-Göhler-Stahlberg

 

P.S.: Daran denken, dass die Uhren von Samstag auf Sonntag eine Stunde zurückgestellt werden.

 

Torwart 25 Sebastian Paul
Mittelfeld 16 Kaan Özdemir
Mittelfeld 8 Frans von der Aue
Abwehr 18 Marcel Papke
Abwehr 13 Sebastian Zimmet
Mittelfeld 20 Mathias Klotsche
Mittelfeld 10 Lukas Fechner
Mittelfeld 6 Benjamin Burrow
Mittelfeld 17 Milan Elbe
Mittelfeld 5 Jonas Göhler
Stürmer 9 Sascha Stahlberg
Minute Raus Rein
25 Milan Elbe Emre Tös
76 Mathias Klotsche Giovanni Rogoli
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