Spieinformationen
Nordberliner SC 1.Herren 1 (0) : (0) 0 BFC Preussen

Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei!

Am 12 Spieltag der Berlinliga Saison 2017/2018 stand die Partie des BFC Preußen gegen den Nordberliner SC auf dem Spielplan. Die Vorzeichen waren klar. Trotz großer Verluste in der Sommerpause brachte es der BFC zustande, eine Schlagkräftige Truppe zusammenzustellen und eine gute Rolle im gesicherten Mittelfeld der Liga zu spielen. Anders gestaltet es sich wohlbekannt beim Nordberliner SC, der seit dem zweiten Spieltag auf ein Erfolgserlebnis wartet. Trotz besserer Auftritte in den letzten Wochen, sprachen die Ergebnisse andere Bände. Der Spielrhythmus wurde durch das Wetter auch unterbrochen, sodass das Spiel gegen Stern eine Woche zuvor abgesagt werden musste. So konnte sich vor dem Spiel nur die Frage der Höhe der Niederlage der Gäste stellen.

Das Spiel zeigte jedoch ein anderes Gesicht. Bereits zu Beginn wollte Stahlberg den Knoten platzen lassen, traf jedoch nur den Pfosten. Auch Fechner sorgte früh für Angst und Schrecken am gegnerischen Strafraum, doch sein Heber nach einem Freistoß landetet knapp über dem Querbalken. Die Spielstarken Hausherren wollten sich jedoch die fest eingeplanten 3-Punkte nicht vom Brot nehmen lassen und agierten immer wieder mit guten Kombinationen. Mit ihren schnellen Angriffen überraschten sie die Nordberliner Abwehrreihe ein ums andere Mal. So geschehen bei einem Freistoß, der auf die rechte Seite geschlagen wurde. Dieser wurde per Flanke direkt in den Strafraum befördert, wo der Preußen Stürmer den Ball direkt gegen die Latte beförderte. Basti Paul hatte jedoch noch seine Fingerspitzen am Ball. Auch der Nachschuss landete nur knapp über dem Tor. In der Folge eröffnete sich ein offener Schlagabtausch. Göhler scheiterte freistehend nach einem Abstoß am gut reagierendem Torhüter, dem Paul jedoch bei der folgenden Preußen Großchance in nichts nachstand. Vor allem durch verschiedene Eckballvarianten wurde Preußen immer wieder gefährlich. So konnte Burow auf der Linie retten und der eigene Mann, der auf der eben jener angeschossen wurde. Dass auch der Nordberliner SC gefährlich bei Standards sein kann, bewies Klotsche kurz vor der Halbzeit, als dieser einen Freistoß knapp neben das Tor setzte. So ging die beste Nordberliner Halbzeit seit langer Zeit mit dem Ergebnis von 0:0 in die Kabine.

 

Der zweite Spielabschnitt war nicht mehr so von Torchancen geprägt, wie die erste Halbzeit, wurde jedoch von zwei aufopfernden Mannschaften geprägt. Vor allem durch Standards blieb Preußen weiterhin gefährlich. Zwei weitere Eckbälle konnten in höchster Not nur gerettet werden. Beide Mannschaften versuchten ihr Möglichstes, um das Ergebnis zu ihren Gunsten zu drehen. Sowohl Preußen als auch dem Nordberliner gelang dabei jedoch nichts Zählbares hervorzubringen. So verrannen die Minuten. Die Teams hätten sich auch mit einer gerechten Punkteteilung zufriedengeben können, doch weder der einen noch der anderen Mannschaft schien ein Punkt genug zu sein. So mobilisierten beide nochmals alle Kräfte. Und da war sie, die Riesenchance des Nordberliner SCs zur umjubelten Führung. Nach einem Flankenwechsel von Tös auf Göhler, der den Ball mit dem Kopf tropfen ließ, stand der eingewechselte Rogoli frei vor dem Tor, schoss direkt und hätte zum viel umjubelten Spieler werden können, scheiterte aber am stark parierenden Schlussmann. Dies schien das Ende der Hoffnungen auf einen Sieg zu sein, da wir uns schon in der Verlängerung befanden. Doch auch dieses Mal gab der junge Enis Cakir die Hoffnung nicht auf und kämpfte bis zum Ende. Er eroberte den Ball in der letzten Minute der Nachspielzeit, trieb den Ball nach vorne, passte genau im richtigen Moment auf den mitgelaufenen Tös, der einen Spieler noch stehen ließ und den Ball zur 1:0 Führung für den Nordberliner SC einnetzte. Die Freude war riesig auf der Bank und auf dem Feld. Der langersehnte Dreier wurde endlich wieder eingefahren und der Beweis erbracht, dass die Mannschaft doch noch gewinnen kann.

Hoffentlich wurde mit diesem umkämpften Sieg der Bock umgestoßen. Selbst ein Unentschieden wäre gegen diesen starken Gegner ein Erfolg gewesen, doch man hat von der ersten Minute an den Willen der Mannschaft gespürt etwas an diesem Spieltag zu bewegen. Dieser Schwung muss in die nächsten Wochen mitgenommen werden, denn die Aufgaben werden nicht einfacher. Am kommenden Wochenende steht das Nachholspiel gegen Stern 1900 um 12:30Uhr auf dem Elchdamm auf dem Plan. Gegen die immer starken Sterner ist eine Überraschung ebenfalls drin!

Und Niemals Vergessen: „Wir sind ein“ – „TEAM“!

MfG

M4RyO

Paul-Zimmet,Groß,v.d.Aue(C),Cakir-Klotsche(Özdemir),Fechner,Burow,Göhler-Stahlberg(Rogoli),Tös(Kramer)

Torwart 25 Sebastian Paul
Abwehr 13 Sebastian Zimmet
Mittelfeld 8 Frans von der Aue
Abwehr 3 Tim Groß
Mittelfeld 11 Enes Cakir
Mittelfeld 20 Mathias Klotsche
Mittelfeld 10 Lukas Fechner
Mittelfeld 6 Benjamin Burrow
Mittelfeld 5 Jonas Göhler
Stürmer 9 Sascha Stahlberg
Mittelfeld 23 Emre Tös
Minute Raus Rein
69 Mathias Klotsche Kaan Özdemir
82 Sascha Stahlberg Giovanni Rogoli
90 Emre Tös Paul Kramer
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